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Monaco GP
25.05.-27.05.2012
in Monaco

GP von Monaco

 



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FAHRERPORTRAIT
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Lewis Hamilton
Lewis Hamilton
Team:
McLaren (2006-2012)
Nationalität:
Großbritannien (UK)
Geburtsdatum:
01.07.1985
Wohnort:
Vesenaz (CH)
Größe:
1,74 m
Gewicht:
68 kg
Familienstand:
ledig, Freundin Nicole Scherzinger
Hobbies:
Gitarre spielen, Musik, Fitnesstraining
Homepage:
http://www.lewishamilton.com

 

Lewis Hamilton

Auch wenn er den WM-Titel in seinem ersten Jahr in der Formel 1 noch knapp verpasste, war Lewis Hamilton die Entdeckung der Saison 2007. Der Triumphzug des jungen Briten war auch ein Triumph von Ron Dennis. "Hi, ich bin Lewis Hamilton. Ich habe gerade die Britische Kart-Meisterschaft gewonnen und möchte eines Tages für Sie Rennen fahren." So stellte sich Hamilton als Zehnjähriger beim McLaren-Boss vor. Tatsächlich rief Ron Dennis drei Jahre später zurück und von da an förderten McLaren und Mercedes die Karriere Hamiltons - er zahlte es mit Leistung zurück. Aus den beiden wichtigsten Nachwuchsserien, der F3 Euro Series und der GP2 trat er jeweils als Champion ab. Das überzeugte Dennis, vor der Saison 2007 mit alten Gewohnheiten zu brechen. Zum ersten Mal in der Geschichte des Teams erhielt ein Neuling ein McLaren-Cockpit.

Eine weise Entscheidung - denn auch in der Königsklasse schlug Hamilton ein. In seinen ersten neun Rennen erreichte er immer das Podest und führte die WM an. Die Huldigungen von Fans und Fachwelt konnten nicht größer ausfallen, zumal Hamilton ohne Allüren daherkam. Er war Everybodys-Darling - freundlich zu jedem, erfüllte geduldig Autogrammwünsche.

Doch Hamilton musste schnell lernen, dass die Luft in der F1 rau ist. Vorwürfe wurden laut, er würde von McLaren gegenüber Fernando Alonso bevorzugt. Bei der Blockade-Affäre in Ungarn, bei der Hamilton während der entscheidenden Qualifying-Session beim Reifenwechsel an der Box von Alonso aufgehalten wurde, eskalierte die Situation. Aus Teamkollegen wurden erbitterte Rivalen. Auch andere Fahrer beschwerten sich über angeblich unfaire Manöver von Hamilton, die von der FIA ungeahndet blieben. Trotz des Lobs war er eben noch ein Rookie, allerdings der Beste aller Zeiten.

Was Hamilton in der Rookie-Saison noch verwehrt blieb, schaffte er in seinem zweiten Formel- 1-Jahr: Der Engländer holte sich den WM-Titel mit einem Punkt Vorsprung vor Felipe Massa beim Showdown in Interlagos. Dabei war der McLaren zu Saisonstart nicht als Siegauto eingestuft worden. Zwar gelang Hamilton der Triumph beim Auftakt, danach blieben die Ergebnisse jedoch aus. Erst in Monaco meldete sich der McLaren-Fahrer zurück und holte in Folge konstant gute Ergebnisse, sowie Siege in Silverstone, Deutschland und China und wurde damit der jüngste Formel-1-Weltmeister aller Zeiten - bis ihn Sebastian Vettel 2010 ablöste.

2009 erwies sich der McLaren MP4-24 aber als zu langsam für einen erneuten Titelkampf. Hinzu kam die Lügenaffäre nach dem Rennen in Melbourne, durch die erst Jarno Trulli seinen dritten Platz verlor, ihn aber wieder zurück bekam, da Hamilton und McLaren die Kommissare bei der ersten Anhörung getäuscht haben sollen. Hernach entschuldigte sich Lewis Hamilton öffentlich bei FIA, Sponsoren und Formel-1-Fans. Die Affäre diente als Warnschuss, denn danach konzentrierte sich alles darauf, das Auto zu entwickeln und den Rückstand auf die Spitze aufzuholen. Erst ab dem Rennen in Ungarn, wo der erste Saisonsieg gelang, konnte das verbesserte Auto durch Hamilton auch in zählbare Resultate umgesetzt werden. Der Engländer legte eine beherzte zweite Saisonhälfte hin und schaffte noch Rang fünf in der Gesamtwertung.

Neben dem amtierenden Weltmeister Jenson Button setzte Hamiltion diesen Aufwärtstrend dann 2010 fort. Unterm Strich hatte er seinen Teamkollege im Griff und konnte immerhin bis zum letzten Rennen um die WM-Krone mitfahren. Wenngleich seine Ausgangsposition bereits vor dem Finale relativ aussichtslos war, kämpfte Hamilton beherzt weiter. Manchmal stellte ihm seine Angriffslust aber 2010 auch selbst ein Bein. Obwohl der Brite einige Siege einfahren konnte - besonders das Duell mit Stallgefährte Button in der Türkei blieb 2010 im Erinnerung - war es oft auch seine ungestüme Art, die ihn um den Lohn der Arbeit brachte. In Monza und Singapur beispielsweise schied Hamilton selbstverschuldet aus und verspielte dadruch ernsthafte Titelchanchen. Nun will er 2011 wieder voll angreifen.