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Sunnyboy ohne SurfkenntnisseDaniel Ricciardo ist vermutlich der einzige Sunnyboy Australiens, der nicht mit einem Surfbrett umgehen kann. Schon früh entdeckte der in Perth geborene Nachwuchsfahrer seine Leidenschaft zum Motorsport und verließ seine Heimat, um Karriere zu machen. In seiner ersten Formel-Saison ging Ricciardo 2006 gleich in zwei Meisterschaften an den Start und sammelte Siege. In der Formel BMW Asia reichte es mit zwei Erfolgen zum dritten Rang in der Gesamtwertung, bei Gaststarts in der britischen Meisterschaft sammelte er ebenfalls Punkte. Nach einem Jahr ohne große Erfolge ging es 2008 richtig los. Mit dem Erfolg in der westeuropäischen Formel Renault 2000 ebnete sich Ricciardo den Weg in Richtung Formel 3, wo er 2009 ebenfalls nicht zu schlagen war. Mit der Unterstützung von Red Bull holte Ricciardo in der britischen Formel 3 Meisterschaft sechs Siege und sechs weitere Podestplätze, in der Gesamtwertung lag er am Ende fast 100 Punkte vor dem Zweitplatzierten. Nach diesen Erfolgen wechselte Ricciardo 2010 in die World Series by Renault. Für Tech 1 Racing schaffte er bei seinem fünften Rennen den ersten Sieg in Monaco und wurde nach einem spannenenden Duell am Ende Vizemeister. Es lohnte sich: Dank der guten Performance sicherte sich Ricciardo ein Cockpit als Test- und Ersatzfahrer bei Toro Rosso und Red Bull. Zum Saisonabschluss absolvierte er für Red Bull bei den Young-Driver-Days zwei Testtage für Red Bull und überzeugte dabei. 2011 fährt Ricciardo wieder zweigleisig: Neben seinem Job als Testfahrer für Toro Rosso und Stammpilot bei HRT startet der Australier für ISR Racing in der World Series by Renault.
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