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Sebastian VettelSebastian Vettel wurde durch seinen Vater an den Motorsport herangeführt. Bereits mit dreieinhalb Jahren ließ er ihn im eigenen Kart fahren. Beide Elternteile unterstützten ihren Jungen stets in seinen Plänen und nahmen auch so manches Opfer auf sich, um ihm die Teilnahme an verschiedenen Rennen zu ermöglichen. Nach den Kartaktivitäten begann Sebastian 2003 seine Formel-Karriere. In der Formel BMW ADAC wurde er 2004 Meister und stellte nebenbei mit 18 Siegen in 20 Läufen einen neuen Rekord auf. 2006 ging es für ihn in der F3-Eurosiere weiter, es folgten Gastauftritte in der World Series by Renault und ein Formel 1-Testfahrervertrag beim BMW Sauber F1-Teams. Nach einem schweren Unfall von Robert Kubica beim Kanada-GP 2007 rückte Vettel für den Grand Prix der USA in das Cockpit des zweiten BMW-Saubers, beendete das Rennen auf dem achten Rang und holte somit als jüngster Fahrer überhaupt einen WM-Punkt. Nachdem er die Freigabe von BMW Sauber erhielt, wurde Vettel ab dem Ungarn-Grand Prix Einsatzfahrer für Toro Rosso, die Scott Speed ersetzen mussten. Im unterlegenen Toro Rosso sorgte Vettel mehrmals für Aufsehen und bewies sein Talent immer wieder eindrucksvoll, zuletzt mit dem Sensationssieg in Monza 2008. Bei so viel Talent war der Aufstieg zum Red Bull-Team 2009 nur die logische Konsequenz und Vettel konnte seine bislang beste Saison hinlegen, trotz Fehlstart in Australien und Malaysia. Mit vier Saisonsiegen konnte er bis zum Rennen in Interlagos um den WM-Titel mitkämpfen und wurde Vizeweltmeister. Die Erfahrung aus seinem ersten Titelkampf setzte er im nächsten Jahr perfekt um: Trotz einiger Fehler und Defekte sicherte er sich in einem packenden Finale seinen ersten WM-Titel.
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