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Lucas di GrassiWenn es um Nachwuchsförderung geht, sprechen alle von Red Bull, aber auch Renault hatte ein Talentförderungsprogramm - das RDD. Lucas di Grassi ging aus diesem hervor. Wie fast alle seiner Fahrerkollegen begann auch er seine Motorsportkarriere im Kart. Danach durchlief er einige südamerikanische Rennserien, bevor er den Sprung nach Europa wagte. Nach seinem Debütjahr in der F3 EuroSerie 2003 wurde er in das Renault-Nachwuchsprogramm aufgenommen. Auch 2004 und 2005 fuhr der Brasilianer in der F3 EuroSerie. Als Meisterschaftsdritter und Sieger des Macau GP 2005 mit Manor GP empfahl er sich für höhere Aufgaben. Die sollten 2006 in der GP2 folgen. Doch seine erste Saison verlief relativ unspektakulär - mehr als ein 17. Gesamtrang war für ihn nicht drin. Im zweiten GP2-Jahr belegte er hinter seinem späteren Virgin-Teamkollegen Timo Glock Platz 2 in der Gesamtwertung. Auch in den Folgejahren landete er immer in den Top3 der GP2-Gesamtwertung.
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