Team: |
Jordan (2005)
Williams (2006-2007)
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Nationalität: |
Indien |
Geburtsdatum: |
01.14.1977 |
Wohnort: |
Coimbtore (IND) |
Größe: |
1,67 m |
Gewicht: |
60 kg |
Familienstand: |
verheiratet mit Pavarna |
Hobbies: |
Tontaubenschießen, Cricket, Yoga, Tennis |
Homepage: |
http://www.narainracing.com/ |
Narain Karthikeyan: Auf seiner Website wird er als der "schnellste Inder der Welt" bezeichnet. Wenig überraschend ist somit auch das langjährige große Ziel des 28-jährigen Narain Karthikeyan: Er möchte seit Jahren der erste indische F1-Fahrer werden. Das hat er geschafft: In der Saison 2005 ging der in Chennai geborene Inder als Stammfahrer des Jordan Teams in der Königsklasse des Motorsports an den Start. Seine Liebe zum Motorsport begann schon in seiner Jugend, als er seinem Vater, einem nationalen Rallye-Champion, beim Rennfahren zusah. Da sein kleiner Heimatort ansonsten nichts bietet, war sein Weg in den Motorsport vorgezeichnet: "Alles was wir da machen ist fahren." Nachdem er der Winfield Racing School in Frankreich, die unter anderem auch Weltmeister wie Alain Prost hervorgebracht hat, beigetreten war, wurde er mit 15 Finalist eines Formel Renault Wettbewerbs von Elf. Im Jahr 1996 gewann er die Formula Asia und wechselte danach in die britische Formel 3, wo seine erfolgreiche Verbindung mit Carlin Motorsport begann, für die er auch die ersten drei Rennsiege holte. 2001 wechselte er in die Formula Nippon um danach mit Carlin in die Nissan World Series zurückzukehren, wo er von 2002 bis 2004 aktiv war. Die letzte Saison schloss er mit zwei Siegen und einem sechsten Gesamtrang ab. Unterdessen hinterließ Narain seine ersten Spuren in der Formel 1. Dort durfte er 2001 einen Jaguar testen, bevor er später auch noch für Jordan und Minardi ins Testcockpit steigen durfte. Vor dem Jordan-Deal kam Karthikeyan einem F1-Drive im Jahr 2003 am nächsten. Damals scheiterte ein Engagement bei Minardi jedoch am Geld. Dieses investierten seine Partner dann 2005 in das Jordan-Cockpit. Nach einem durchwachsenen Jahr bei den Gelben wechselte Narain als vierter Mann zu Williams. Für Bernie Ecclestone ist die Teilnahme des ersten Inders in der F1 ein Segen – schließlich möchte er auch den indischen Markt erobern. Und dies schon möglichst bald - vielleicht sogar mit einem eigenen Grand Prix.
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