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Monaco GP
25.05.-27.05.2012
in Monaco

GP von Monaco

 



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FAHRERPORTRAIT
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Vitaly Petrov
Vitaly Petrov
Team:
Renault (2010)
Lotus Renault GP (2011)
Nationalität:
Rußland
Geburtsdatum:
09.18.1984
Wohnort:
Valencia (SPA)
Größe:
1,85 m
Gewicht:
74 kg
Familienstand:
ledig
Hobbies:
Judo, Taekwondo
Homepage:
http://vitalypetrov.ru/en

 

Vitaly Petrov

Petrov wurde 1984 im russischen Vyborg geboren, was ihm auch den Spitznamen "Vyborg Rocket" einbrachte. Seine Motorsportanfänge waren aber noch nicht raketenmäßig: die ersten beiden Jahre fuhr er im russischen Lada Cup.

Mit 25 Jahren hat es Vitaly Petrov in der Saison 2010 endlich geschafft. Er ist der erste Pilot aus Russland, der ein Stammcockpit ergattert hat. Mit Talent und etwas Geld im Rücken dockte der ehemalige GP2-Rennsieger bei Renault an und wurde Teamkollege von Robert Kubica.

Seine erste Verbindung zu Renault baute der am 8. September 1984 geborene Petrov schon früh auf. In der Saison 2003 debütierte er in verschiedenen Formel Renault 2000 Rennserien, schaffte es aber nie auf das Podest.

Erst in der italienischen Formel 3000 gelang Petrov 2006 der erste Sieg, gleichzeitig gab er sein Debüt in der GP2-Serie. Nur ein Jahr später holte er dort für Campos seinen ersten Sieg beim Hauptrennen in Valencia.

Mit dem Campos-Team hielt er in den nächsten Jahren dieses Niveau. Auch wenn der Teamname wechselte und er mit Giorgio Pantano und Romain Grosjean überragende Kameraden hatte, biss Petrov sich durch.

2009 fand der Russe seinen Meister in Nico Hülkenberg. Trotz zweier Siege und einigen Podestplätzen hatte er in der Meisterschaft keine Chance gegen den jungen Deutschen. Ein Wiedersehen zwischen Hülkenberg und Petrov gab es 2010 - in der Königsklasse.

Der Russe heuert bei Renault an - bleibt jedoch zumeist hinter den Erwartungen zurück. Neben einem ehrfahrenen Teamkollegen wie Robert Kubica, sieht Petrov oft nicht gut aus und ist zu langsam. Hinzu kommen eine Menge Fehler, Dreher und Unfälle. Bereits zu Saisonmitte schreiben die Medien viele potentielle Nachfolger in sein Cockpit. Doch Petrov darf bleiben. Zur Überraschung aller sogar auch nach der umbenennung in Lotus Renault GP und gleich für ganze zwei weitere Jahre. Ausschlaggebend dürften dabei aber wohl auch die vielen russischen Sponsorengelder gewesen sein. Sportlich muss Petrov seine Chance 2011 aber trotzdem nutzen, denn Lotus Renault hat bereits einen großen Fahrerkader verpflichtet, der dem Russen Druck machen soll.