Doppelte Zielankunft für Lotus: Wieder vor Virgin
(01.08.2010) Kovalainen und Trulli kamen auf den Plätzen 14 und 15 ins Ziel. Lotus war damit erneut schneller als Virgin.
Beide Lotus Fahrer sahen bei heißen Bedingungen am Hungaroring die Zielflagge. Im Rennen konnte man auch wieder zeigen, dass man bei den neuen Teams weiterhin den Ton angibt. Timo Glock mit seinem Virgin konnte deutlich distanziert werden. Heikki Kovalainen beendete das Rennen, dank besserer Strategie, vor Jarno Trulli.
"Ein guter Tag für das Team und eine gute Arbeit von jedem hier", sagte Kovalainen. "Das ist das Maximum was wir erreichen hätten können. Obwohl wir hinter Timo (Glock) gestartet sind waren wir zuversichtlich ihn gleich zu überholen und das hat auch so funktioniert. Mein eigenes Rennen war eigentlich sehr unkompliziert. Ich verlor am Start einige Positionen aber als das Safety Car auf die Strecke kam bog ich gleich in die Boxengasse ab und das hat sich ausgezahlt. Ich habe dadurch einige Plätze gutmachen können. Von da an konnte ich meine Pace kontrollieren und passte auf, dass ich keine Fehler machte."
Trulli konnte nicht gleich die Boxengasse aufsuchen und verschob seinen Stopp nach hinten. Das Gleiche passierte auch den späteren Sieger Mark Webber. "Ich hatte einen sehr guten Start und gewann gleich mal drei Positionen", sagte der Italiener. "Als ich an Timo (Glock) vorbeikam fühlte es sich sehr komfortabel da vorne an. Ich verlor gegenüber Heikki (Kovalainen) bei der Strategie während der Safety Car Phase. Es war aber das Beste für das Team und wir waren erneut das stärkste neue Team."
Der technische Direktor Mike Gascoyne entschuldigte sich sogar bei seinem Fahrer für die gewählte Strategie. "Als das Safety Car auf die Strecke kam ließen wir Jarno (Trulli) draußen", sagte der Brite. "Wir wussten, dass es nur eine kurze Safety Car Phase geben wird und es war die richtige Strategie fürs Team. Jarno verlor dadurch seinen Platz an seinen Teamkollegen, ich möchte mich dafür bei ihm entschuldigen. Heikki (Kovalainen) fuhr ein starkes Rennen bis zum Ende."
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